Julian Stöhr erwartet am Freitag, 29. Mai, ab 19 Uhr ein ansehnliches Spiel zwischen dem TSV Meerbusch und dem KFC. „Das wird ein Duell zweier Mannschaften, die ohne Druck befreit aufspielen können. Das möchte ich aber nicht damit gleichsetzen, dass es hier um nichts mehr geht. Wir können und wollen vorlegen und den Abstand nach oben noch einmal verkürzen“, sagt der KFC-Trainer. Gleichwohl weiß er natürlich auch, dass Ausrutscher des VfB Hilden (am Sonntag um 15.30 Uhr gegen den 1. FC Monheim) und Germania Ratingen (am Sonntag um 15 Uhr gegen Adler Union Frintrop) nötig sind, um am letzten Spieltag weiterhin ein Eisen im Feuer zu haben.
Intensive Einheiten trotz Hitze
„Wir nehmen das Spiel daher keineswegs auf die leichte Schulter und haben entsprechend im Training auch gearbeitet. Die Einheiten waren sehr intensiv, weil wir trotz der Hitze viel in freien Spielformen, weniger mit taktischen Vorgaben, trainiert haben“, gibt Stöhr einen Einblick in die vergangenen zwei Trainingswochen. „Ich wünsche mir einen vernünftigen Auswärts-Abschluss.“ Dafür stehen ihm jedoch nicht alle Spieler zur Verfügung. Neben Ulrich Bapoh fehlt weiterhin der verletzte Derick Gyamfi. Yassin Kaya und Jesse Sierck sind aus privaten Gründen nicht dabei, der angeschlagene Justin Möllering (Knie) nimmt immerhin auf der Bank Platz.
Wundertüte TSV
Stöhr rätselt derweil, was er vom Gegner auf dem Kunstrasen der Theodor-Mostertz-Sportanlage erwarten kann: „Sie sind so etwas wie eine Wundertüte, hatten in dieser Saison gute, aber auch durchwachsene Phasen, dazu den Knall mit der Trennung vom Trainer. Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass sie mit voller Kapelle spielen werden und sich zeigen wollen.“ Auch aus diesem Grund wird er seinem Team zunächst verordnen, defensiv gut zu stehen und klare Bälle zu spielen, ohne zu experimentieren. „Und dann können wir vorne Akzente setzen. Dazu gehört auch, mental auf der Höhe zu sein und sich in die Bälle reinzuhauen. Beides gehört dazu, wenn man für den KFC aufläuft. Jeder sollte wissen, was es bedeutet, für diesen Club zu spielen, und wie die Erwartungshaltung ist. Auch wenn die Saison dem Ende entgegengeht, werde ich nicht müde, das zu predigen und entsprechend einzufordern. „


