Mit einer gehörigen Portion Wille reist unser Team am Sonntag zu Germania Ratingen, wo um 15 Uhr die Partie angepfiffen wird. Für Trainer Christian Höfer ist der Gegner eine „brutal gute“ Top6-Mannschaft, gegen die sich sein Team strecken wird.
„Ich bin zuversichtlich, weil ich sehe, wie die Mannschaft in den vergangenen Tagen gearbeitet hat. Man merkt, dass die Spieler Verantwortung übernehmen und den Bock umstoßen wollen“, sagt Höfer. Er ist sich sicher, dass das sein Team kann: „Ich bleibe dabei: Gegen Monheim war nicht alles schlecht. Natürlich haben wir auch einfachste Bälle hergeschenkt und einige individuelle Böcke drin, aber wir haben uns auch bis zum 16-Meter-Raum immer wieder gut in Szene gesetzt. In Jüchen fehlte ein wenig das viel zitierte Spielglück. Und gegen den VfB Hilden haben wir gezeigt, wo es hinführt, wenn wir mit Emotionen in ein Spiel gehen. Wenn wir das alles verbinden, bin ich positiver Dinge“, resümiert er die vergangenen drei Pflichtspiele.
Angespannte Personalsituation
Mit welcher Mannschaft der KFC auflaufen wird, steht noch ein wenig in den Sternen. André Voronin, Alexander Lipinski und Jonas Hoffmanns waren krank bzw. angeschlagen und kehren erst heute ins Mannschaftstraining zurück. Bei Kaan Kocak zwickt die Achillessehne, Yuta Inoue plagten Muskelprobleme und Dave Fotso Youmssi kehrt erst am Samstag aus Kamerun zurück. Hinzu kommt, dass das angedachte Comeback von Ole Päffgen deutlich nach hinter verschoben werden muss. Leise hatte der Kapitän auf eine Rückkehr am Sonntag gehofft, doch das lädierte Innenband lässt noch nicht viel mehr als Lauftraining zu. „Egal, wer spielt. Es wird auch diesmal darum gehen, mit Einsatz in das Spiel zu kommen, auch wenn sich das wie eine Schallplatte anhört, die ich immer wieder abspiele. Wir werden versuchen, uns vorne immer wieder in Szene zu setzen, um das Glück einfach zu erzwingen.“



