„Wladi“ dankt seinen Assistenten

Treue. Liebe. Tradition.

Drei Tore beim 3:0 gegen den TSV Meerbusch, ein lupenreiner Hattrick – da hätte viel passieren müssen, dass einmal mehr eure Wahl zum „Spieler des Spiels“ nicht auf Wladimir Wagner fällt. „Er steht sehr häufig sehr richtig“, sagte Interims-Coach Christian Höfer über den treffsicheren Mann mit der Nummer neun.

Dass der Goalgetter sich ebenfalls mächtig freut, liegt auf der Hand: „Ich freue mich natürlich sehr über die Auszeichnung und vor allem darüber, dass ich der Mannschaft mit meinen drei Toren zum Sieg verhelfen konnte. Als Stürmer freut man sich natürlich immer, wenn man trifft. Aber ohne meine Mitspieler und die Jungs, die mich so gut in Szene gesetzt haben, wären die Tore natürlich nicht möglich gewesen. Da denke ich an Bachis super Flanke, nachdem er sich den Ball erkämpft hat. Knops harten Schuss aus der zweiten Reihe, wo ich auf den Abpraller lauer. Und die Vorlage von Ibo, die ich nur noch einschieben muss.“ 73 Prozent aller Stimmen entfielen diesmal auf „Wladi“, zehn Prozent auf Jesse Sierck und vier Prozent auf Dominic Grehl.

„Viel wichtiger war für mich aber, dass wir nach den letzten Wochen und den ganzen negativen Schlagzeilen als Mannschaft eine Reaktion gezeigt haben. Wir haben wieder mehr Bereitschaft, Intensität und vor allem Herz auf den Platz gebracht und uns mit einem 3:0-Sieg belohnt. Ich glaube, genau darauf müssen wir jetzt aufbauen. Wir dürfen aber auch nicht mehr aus dem Sieg machen, als es war. Es war ein Pflichtsieg. Wir wollen diesen Weg weitergehen, in den nächsten Spielen genauso auftreten und zeigen, dass wir als Mannschaft zusammenhalten und auch guten Fußball spielen können.“

hell oder dunkel