Stöhr: „Mit anderer Einstellung zum Sieg!“

Treue. Liebe. Tradition.

Auch nach einigen Tagen Abstand zum 1:2 bei den Sportfreunden Baumberg ist der Ärger über die Partie noch nicht verraucht. „Ich habe mir das Spiel nun mehrfach angeschaut, und komme immer wieder zu der gleichen Analyse. Wir müssen eine andere Einstellung an den Tag legen. Eine, die wir in der Vorbereitung gezeigt haben, eine, die wir auch in den ersten 30 Minuten in Baumberg gezeigt haben. Wenn wir aber der Meinung sind, das Spielen einzustellen, wird es gegen jeden Gegner schwer“, sagt KFC-Trainer Julian Stöhr. „Die Körpersprache war eine Voll-Katastrophe und die Abstände zum Gegner enorm. Wir haben um Gegentore gebettelt. Wir müssen jetzt eine Reaktion zeigen.“

Hoffnungsvoll ist er, dass diese im Spiel gegen den SV Scherpenberg (Freitag, 4. September, 19.30 Uhr) erfolgen wird. „Keiner der Spieler war zufrieden. Das haben sie bei der Analyse gezeigt, aber sie haben auch mit entsprechender Trainingsleistung reagiert, damit so etwas nicht noch einmal vorkommt. Ich nehme da jeden Spieler in die Pficht.“

Schaub plagen Rückenschmerzen

Der Langzeit-Verletzte Joshua Salonen (Schlüsselbeinbruch) steht gegen die Moerser natürlich nicht zur Verfügung, offen sind die Personalien Vincent Schaub und Justin Hoffmanns. Ersterer hatte schon im Baumberg-Spiel mit Rückenschmerzen zu kämpfen und konnte auch nicht trainieren. Hoffmanns fehlte erkrankt und soll wieder zum Team stoßen. Gute Neuigkeiten gibt es zu Ole Päffgen. Der Kapitän war nach einer halben Stunde übel von Ernesto Carratala-Jimenez gelegt worden, und konnte erst nach langer Behandlungspause weitermachen. Stöhr: „Er hat normal trainiert, war nach dem Foul aber natürlich gehemmt.“ Gleiches gilt für Jan Bachmann, der auch nicht ganz fit in das Spiel gegangen war, jetzt aber wieder voll mitwirken kann.

Von den Scherpenbergern erwartet Stöhr ein solides Mittelfeldpressing. „Sie machen die einfachen Dinge sehr gut. Für sie wird das Spiel in der Grotenburg ein Highlight. Wir müssen die Räume nutzen, die sie uns bieten.“

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