Nach dem erfolgreichen Pokalspiel gegen den SV Rosellen (3:0) steht nun der erste Oberliga-Spieltag an. Gegen die Holzheimer SG geht es am Samstag, 15. August, um 16 Uhr an gleicher Stelle um die ersten drei Zähler der Saison. Wir trafen KFC-Trainer Julian Stöhr zwischen beiden Spielen.
Wie hast du das Pokal-Spiel empfunden?
Im Endeffekt sind wir souverän weitergekommen, was wir uns auch vorgenommen hatten. Wir waren zwar noch nicht bei hundert Prozent, haben den Gegner aber im Griff gehabt. Sie hatten keinen Torschuss und auch keinen Eckball.
Jeder, der schon einmal gegen einen unterklassigen Gegner gespielt hat, weiß, dass da mal einer durchrutschen kann, oder dass es durch einen Standard gefährlich werden kann – aber das gab es ja gar nicht.
Allerdings waren wir nicht in dem Tempo, das wir in einigen Spielen in der Vorbereitung hatten. In dem Punkt müssen wir uns noch steigern.
Im Vorfeld hast du klargemacht, dass sich Spieler empfehlen können, gleichzeitig aber auch aus der Elf fliegen, wenn die Einstellung nicht stimmt. Hattest du das Gefühl, dass die Spieler das verinnerlicht haben?
Ich glaube schon, dass die Spieler das verstanden haben. Jeder Spieler weiß aber auch selber, dass er eben nicht bei hundert Prozent war. Aber so sind solche Spiele gegen unterklassige Gegner, gegen die man sich dann schwerer tut als gegen solche, die mitspielen können.
Am Wochenende steigt nun endlich das erste Ligaspiel. Ist das Team bereit?
Ja, das Team ist bereit. Dafür haben wir uns alle enorm in der Vorbereitung reingehauen. Die Lust und die Vorfreude sind groß und wir wollen mit einem Auswärtssieg in die Saison starten.
Wie lautet dein Tipp?
Grundsätzlich tippe ich nicht auf eigene Spiele. Ich denke aber, dass wir gute Chancen haben, das Spiel zu gewinnen, wenn wir unser Leistungsvermögen abrufen.
Wie lautet dein Tipp für die Liga: Wer steigt auf, wer geht runter?
Ich möchte gar nicht beurteilen, wenn am Ende absteigen muss. Es gibt sicherlich einige Teams, die unten hineinrutschen werden, aber da möchte ich keine Vereine benennen.
Viel lieber schauen wir auf uns. Das haben wir in der vergangenen Saison so gemacht, und das werden wir auch diesmal so machen.
Wer aufsteigt, wird sich nicht nach zehn oder 15 Spielen entscheiden, sondern erst am letzten Spieltag. Ich glaube, dass wir eine sehr, sehr starke Liga haben, in der es einige Favoriten gibt. Dazu gehören Velbert, Schonnebeck, Düsseldorf U23, Ratingen, Sankt Tönis und Solingen. Dazu zählen auch wir und mit Sicherheit wird es auch eine Überraschungsmannschaft geben, die jetzt noch keiner auf dem Zettel hat.



