„Mal sehen, ob wir den KFC ein bisschen ärgern können“ – Delay Sports-Mitgründer Sidney Friede im Interview

Treue. Liebe. Tradition.

Am Samstag, 1. August, empfängt der KFC Uerdingen Delay Sports Berlin zu einem besonderen Eventspiel in der Grotenburg. Vor der Partie haben wir mit Delay-Mitgründer Sidney Friede über den traditionsreichen Gegner, die Ziele der Berliner und die erwartete Kulisse gesprochen.

Wenn der KFC Uerdingen am Samstag um 15 Uhr auf Delay Sports Berlin trifft, stehen sich zwei Vereine gegenüber, deren Geschichten kaum unterschiedlicher sein könnten. Auf der einen Seite der KFC mit seiner langen Tradition und der geschichtsträchtigen Grotenburg, auf der anderen Seite ein erst 2021 gegründeter Klub, der aus der Berliner Streaming- und Fußballszene hervorgegangen ist.

Sportlich hat sich Delay Sports Berlin in seiner noch jungen Vereinsgeschichte schnell nach oben gearbeitet. Seit dem Einstieg in den regulären Spielbetrieb gelangen den Berlinern vier Meisterschaften und vier Aufstiege in Folge. In der kommenden Saison tritt Delay erstmals in der Landesliga Berlin an.

Einer der prägenden Köpfe hinter dem Verein ist Sidney Friede. Der gebürtige Berliner wechselte im Alter von 14 Jahren in die Nachwuchsakademie von Hertha BSC und durchlief dort die verschiedenen Jugendmannschaften. Im Januar 2018 unterschrieb der Mittelfeldspieler seinen ersten Profivertrag. Für die U23 der Hertha kam er auf 47 Einsätze in der Regionalliga Nordost. Zudem lief Friede für die deutschen U19- und U20-Nationalmannschaften auf.

Während seiner weiteren Laufbahn spielte er unter anderem für den belgischen Erstligisten Royal Excel Mouscron und den damaligen Zweitligisten SV Wehen Wiesbaden. Verletzungsprobleme sorgten schließlich dafür, dass Friede seine Profikarriere bereits in jungen Jahren beendete. Dem Fußball blieb er dennoch erhalten: Gemeinsam mit Streamer-Kollege Elias Nerlich gehörte er 2021 zu den Gründern von Delay Sports Berlin und ist bis heute eines der bekanntesten Gesichter des Vereins.

Vor dem Aufeinandertreffen in der Grotenburg haben wir mit Sidney Friede gesprochen.


„Natürlich kennt man den KFC“

Sidney, schön, euch am Samstag in Krefeld begrüßen zu dürfen. War jemand von euch schon einmal hier?

,,Ich kann nur für mich sprechen: Ich war bisher noch nicht in Krefeld. Deshalb bin ich gespannt, was uns dort erwartet.

Der KFC und die Grotenburg werden euch trotzdem vielleicht etwas sagen. Was für ein Gefühl ist es, gegen einen so traditionsreichen Verein in einem derart geschichtsträchtigen Stadion zu spielen?

,,Natürlich kennt man den KFC Uerdingen. Der Verein hat noch vor einigen Jahren in der 3. Liga gespielt und ist ein großer Traditionsverein mit vielen Jahren Zugehörigkeit in der Bundesliga und Teilnahmen am Europapokal. Als junger Verein können wir in dieser Hinsicht natürlich bei weitem noch nicht mithalten. Wir freuen uns sehr auf das Aufeinandertreffen und auf die besondere Kulisse. Mal sehen, ob wir den KFC ein bisschen ärgern können.

Ihr seid erneut aufgestiegen – herzlichen Glückwunsch. Welche Ziele habt ihr für die kommende Saison?

,,Danke! Wir wollen wieder aufsteigen. Das Niveau wird mit jeder Spielklasse höher. Dadurch wird es natürlich immer komplizierter und anspruchsvoller. Ich denke aber, dass es mit unserem Kader möglich ist. Deshalb muss der nächste Aufstieg auch unser Ziel sein. Dafür müssen wir von Beginn an konzentriert arbeiten.

Welche Rolle spielt das Testspiel gegen den KFC Uerdingen in eurer Vorbereitung?

,,Für uns ist der KFC der letzte richtig große Gegner in der Vorbereitung. Wir wollen in dem Spiel weiter an unserer Fitness arbeiten, Erfahrungen mitnehmen und aus der Partie lernen. Gegen einen solchen Gegner können wir gut sehen, wo wir aktuell stehen.

Gleichzeitig möchten wir den Menschen vor einer starken Kulisse ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Wir sind schließlich nicht besonders häufig in Nordrhein-Westfalen oder generell außerhalb Berlins unterwegs. Deshalb wollen wir einfach einen schönen Tag erleben, ein gutes Spiel machen – und natürlich nicht abgeschossen werden.

Mit wie vielen Zuschauern rechnet ihr in der Grotenburg?

,,Ich habe gehört, dass es mehr als 5.000 werden könnten. Das wäre natürlich eine richtig starke Kulisse. Sollten sogar bis zu 7.000 Zuschauer kommen, wäre das ein neuer Rekord für uns.“


Besondere Kulisse in der Grotenburg erwartet

Auch abseits des Rasens verspricht das Aufeinandertreffen einen besonderen Fußballnachmittag. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde mit Block D auf der Nordtribüne ein weiterer Stadionbereich geöffnet. Für die Begegnung sind somit weiterhin ausreichend Eintrittskarten erhältlich!

Tickets können noch bis Samstag um 10 Uhr im Online-Ticketshop erworben werden. Kurzentschlossene erhalten ab 13 Uhr zudem Karten an den Tageskassen. Sowohl der Einlass als auch der Ticketverkauf vor Ort erfolgen ausschließlich über die Südseite der Grotenburg.

Das Stadion öffnet zwei Stunden vor dem Anpfiff um 13 Uhr. Aufgrund des erwarteten Besucheraufkommens empfiehlt der KFC eine frühzeitige Anreise und nach Möglichkeit die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs.

Alle weiteren Hinweise und Informationen zum Einlass, zur Anreise und zum Rahmenprogramm gibt es hier.


Präsentiert von der Sparkasse Krefeld

Das Eventspiel gegen Delay Sports Berlin wird von der Sparkasse Krefeld präsentiert. Als „Sponsor of the Day“ begleitet die Sparkasse den gesamten Spieltag und ist auch im Stadion mit einer eigenen Präsenz vertreten.


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