Der Trainer spricht: „Viele Dinge gut umgesetzt!“

Treue. Liebe. Tradition.

Der KFC Uerdingen ist mit einem souveränen 3:0-Heimsieg gegen den SV Sonsbeck in die Rückrunde gestartet. Wir haben mit Trainer Julian Stöhr über die Leistung am Samstag, die
Chancenverwertung und das anstehende Testspiel in Goch gesprochen.

Der KFC startet mit einem Sieg in der Rückrunde. Was hat dir am 3:0 gegen Sonsbeck am Samstag am meisten gefallen?
Julian Stöhr: Am meisten hat mir gefallen, dass wir das Spiel sehr souverän zu Ende gespielt haben und viele Dinge umgesetzt haben, die wir uns vorgenommen hatten. Wir hatten einen guten Mix aus Kurzpassspiel und langen Bällen, haben uns im Vorfeld gut auf den Gegner eingestellt und wussten, was uns erwartet. Das haben die Jungs auf dem Platz gut umgesetzt, deshalb sind wir mit der Leistung sehr zufrieden.

Du hast in jüngerer Vergangenheit explizit das Thema Chancenverwertung als Problempunkt angesprochen und hast auch nach dem Sonsbeck-Spiel wieder damit teils gehadert. Warum tut sich die Mannschaft in deinen Augen häufig damit so schwer und welche Trainings- und Spielmaßnahmen denkst du an, um daran zu arbeiten?
Julian Stöhr: Grundsätzlich ist es ja erst einmal positiv, dass wir uns weiterhin viele Chancen erspielen. Drei Tore haben wir trotzdem gemacht, deshalb sind wir mit der Ausbeute noch zufrieden. Solange wir hinten die Null halten und vorne ein Tor mehr schießen als der Gegner, passt das erst einmal.
Natürlich hätte ich mir gewünscht, dass wir früher in Führung gehen und das Spiel schneller entscheiden. Gerade beim Stand von 2:0 oder 3:0 müssen wir den Deckel eher drauf machen. Solange wir aber konsequent verteidigen und unsere Tore machen, ist das in Ordnung. Trotzdem kann es auf Dauer schmerzhaft werden, wenn wir zu viele Chancen liegen lassen.

Am Freitag steht wegen des spielfreien Wochenendes ein Testspiel beim Landesligisten Viktoria Goch an: Welche Erkenntnisse vom Samstag nimmst du mit – und was willst du dort konkret ausprobieren, personell oder taktisch? Oder geht es in erster Linie um Spielpraxis?
Julian Stöhr: Am Freitag wollen wir gegen einen guten Landesligisten testen, um im Rhythmus zu bleiben, weil zuletzt ein Spiel ausgefallen ist. So haben wir trotz des spielfreien Wochenendes eine Partie und bleiben im Wettkampfmodus. Der Plan ist, dass vor allem die Jungs, die am Samstag weniger Einsatzzeit hatten, etwa 60 bis 65 Minuten spielen. Der Rest kommt dann im Laufe der zweiten Halbzeit dazu. So wollen wir die Belastung gut verteilen und allen Spielpraxis geben.

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