Der Trainer spricht: „Die Fans sind sensationell!“

Treue. Liebe. Tradition.

Einen Tag nach dem Sieg gegen den TSV Meerbusch haben wir mit Trainer Julian Stöhr gesprochen. Der sonst immer sehr besonnene Coach war ob der Unterstützung von den Rängen immer noch hin und weg.

1500 Fans bei absolutem Schmuddelwetter und zahlreichen „Konkurrenz-Veranstaltungen“ – das ist doch ein Wort, oder?
Julian Stöhr: Das ist schon verrückt. Ich hatte mit deutlich weniger gerechnet, nachdem wir das Spiel gegen Ratingen nicht gewonnen haben. Trotzdem finden dann mehr als 1500 Zuschauer den Weg ins Stadion. Das ist schon sensationell und wahrscheinlich Deutschlandweit, auf jeden Fall aber in NRW, einmalig. Deswegen ein großes Kompliment an alle Fans, die uns so zahlreich unterstützt haben.
Ich glaube, dass die Zuschauer auch einen großen Anteil daran hatten, dass wir das Spiel gegen Meerbusch gewonnen haben, schließlich haben sie uns durch die Partie getragen und in schwierigen Momenten geholfen. Zusammen mit der Unterstützung der Fans, das betonen ja auch immer die gegnerischen Trainer, sind wir eine Macht in der Grotenburg.

Der TSV Meerbusch war der erwartete unbequeme Gegner. Inwieweit bist du froh, das Spiel mit einem Sieg abhaken zu können?
Julian Stöhr: Wir wussten, dass es ein Abnutzungskampf wird, auch aufgrund des Wetters und des schweren Bodens. Es war auch wichtig für den Kopf, dass wir das Spiel nach dem Remis im Ratingen-Spiel gewinnen. Wir sind froh, dass wir das Jahr zu Hause erfolgreich abschließen konnten.

„Oberes Drittel“ war vor der Saison das erklärte Ziel. Man ist also voll im Soll. Geht dein Blick auf die Tabelle eigentlich eher nach unten oder schaust du nach oben?
Julian Stöhr: Ich habe die Tabelle eigentlich immer komplett im Blick. Ich glaube aber, dass vor allem die Spieler nach oben schauen – das ist auch ihr gutes Recht. Aber weil es sehr eng ist, muss man auch die Plätze hinter einem beachten.
Wir sind jetzt unter den Top4, das ist eine sehr sehr gute Leistung. Das hatte man vor der Saison, verbunden mit dem kompletten Neustart, nicht erwartet. Hätte ich das vor der Saison gewusst, hätte ich es sofort unterschrieben. Wir wollen nun in Jüchen versuchen, den Dreier zu holen, um ggf. noch auf Platz zwei zu springen.
Aber egal, ob Platz zwei, drei oder vier: Das ist eine gelungene Hinrunde,. Darauf können wir aufbauen. Und in der Rückrunde wollen wir dann sehen, was noch geht.

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