Der KFC Uerdingen hat sein Auswärtsspiel beim 1. FC Kleve sehr unglücklich mit 0:1 (0:0) verloren. Die bis dahin deutlich überlegene Uerdinger Mannschaft musste fünf Minuten vor dem Ende das 0:1 durch einen Foulelfmeter hinnehmen.
Nach dem üblichen anfänglichen Abtasten übernahm der KFC nach und nach immer mehr die Initiative und hatte entsprechend mehr vom Spiel. Trotz optischer Überlegenheit blieben wirklich zwingende Möglichkeiten zunächst aus. Erst in der 37. Minute war der KFC der Führung dann wirklich ganz nahe. Nach einer Ecke kam Tomson zum Abschluss und traf an den linken Pfosten der Schwanenstädter.
Unmittelbar vor der Halbzeit folgte eine noch größere Chance für die Uerdinger durch Reck, der jedoch am Ex-Uerdinger Taner im Tor der Gastgeber scheiterte. So ging es trotz der Überlegenheit des KFC torlos 0:0 in die Pause.
Beide Teams gingen unverändert in den zweiten Durchgang. Es dauerte einige Minuten ehe die Partie wieder an Fahrt aufnahm. Aber dann drängte der KFC mit aller Macht auf die Führung. Rund um die 56. Minute kam es für den KFC gleich zu zwei hochkarätigen Doppelchancen.
In der 56. Minute ging Reck nach schöner Vorarbeit von Hadzha alleine auf Tamer zu, der aber parierte und im Nachschuss verpasste Lipinski die inzwischen hochverdiente Führung.
Nur eine Minute später klärte Kleve-Keeper Tamer erneut in allerhöchster Not. Zunächst hielt er einen Distanzschuss der Uerdingen und rettete gleich zweimal gegen Reck im Nachschuss.
Anschließend kamen aber auch die Hausherren zu einer sehr gefährlichen Kontermöglichkeit durch Klein-Wiele, ehe You in der 69. Minute die nächste gute Gelegenheit für den KFC per Kopf vergab. Dann lief es für die Uerdinger maximal unglücklich. Der eben eingewechselte Klever Agbo kam in einem Zweikampf mit Bachmann zu Fall und der Unparteiische entschied in der 85. Minute auf Strafstoß für die Gastgeber. Diesen verwandelte Badnjevic zum 1:0-Siegtrffer der Klever.
Der KFC versuchte in den Schlussminuten noch einmal alles, konnte die heute leider völlig überflüssige Niederlage aber nicht mehr verhindern.
