Wir bleiben in der Erfolgsspur – und haben den Coach gesprochen. Auf in eine neue Folge von „Der Trainer spricht!“.
Das 1:0 gegen Schonnebeck war am Ende sehr souverän – doch irgendwie schienst du noch sehr angespannt nach dem Schlusspfiff. Ab wann konntest du den Sieg genießen?
Julian Stöhr: Ich bin generell eher ein Typ, der sich nicht überschwänglich feiern lässt oder feiert. Dafür gehe ich dann zu sehr im Spiel mit. Selbst nach dem 5:2 gegen Monheim war ich noch lange sehr angespannt. Dennoch war ich nach dem Abpfiff jetzt sehr zufrieden – egal ob angespannt oder nicht.
Drittes zu Null – das kann sich doch sehen lassen, oder?
Julian Stöhr: Ja, das kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Das war eine Leistung der ganzen Mannschaft. Es ist ja nicht nur an den vier oder fünf defensiven Spielern inklusive Torhüter, sondern fängt vorne beim Stürmer an. Er ist der erste Verteidgungsspieler. Wir wollen weiterhin diese Zu-Null-Spiele mitnehmen, wohlwissend, dass auch immer mal ein Gegentor fallen kann.
Allerdings habt erneut „nur“ ein Tor geschossen, und das trotz zahlreicher Chancen. In den vergangenen drei Spielen gab es lediglich zwei Tore für den KFC. Ist das ein Problem, oder ist das einfach nur sehr gut gespielt?
Julian Stöhr: Beide Tore, die du ansprichst, sind zudem nach Standards gefallen. Da haben wir definitiv Nachholbedarf. Das zieht sich aber auch die ganze Saison schon durch: Wenn ich an das Spiel gegen ETB denke, wenn ich daran denke, was wir in Büderich versiebt haben, oder auch in Dingden, dann waren da etliche Torchancen, die wir einfach nutzen müssen. Das ist dann doch schon sehr ärgerlich. Solange die Null steht, reicht uns ja ein Tor, aber das wird leider auf Dauer nicht so funktioieren. Deswegen müssen wir einfach mal zwei oder drei machen – und dann kann man, von mir aus, auch mal ein Gegentor kassieren.
