Im heutigen Teil unserer Serie schauen wir auf das 0:0 in Dingden, werfen aber auch einen Blick auf das kommende Wochenende.
Kein Tor, aber auch kein Gegentor. Das Spiel in Dingden endete 0:0 – hätte dir ein 3:3 eigentlich mehr gefallen?
Julian Stöhr: Ein 0:0 ist definitiv das bessere Ergebnis aus Trainersicht, auch wenn ein wildes 3:3 den Zuschauern vielleicht mehr Spaß macht. Gelten lassen könnte ich es, wenn wir 0:3 zurückgelegen hätten und noch zu einem 3:3 ausgleichen.
Erstmals nach einigen Spielen hast du die Startaufstellung geändert – warum?
Julian Stöhr: Die Startaufstellung habe ich deswegen geändert, weil beide Spieler, die ich herangebracht habe, sehr gut trainiert haben. Bei uns wird Trainingsleistung immer honoriert. Klar ist, dass man diese Leistung dann auch ins Spiel transportieren muss. Ein Wechsel vorne ist immer etwas leichter als hinten, wo ich eine gewisse Stabilität haben möchte.
Adam Tolba kam zu seiner Startelf-Premiere in dieser Saison. Wie zufrieden warst du mit ihm?
Julian Stöhr: Bei Adam merkt man ganz klar, dass er keine Vorbereitung hatte und ihm der Spielrythmus fehlt. Aber er macht das im Training sehr gut, auch die Kurzeinsätze waren sehr ordentlich. Er braucht noch ein wenig Zeit, auch was die Fitness angeht. Das wird er aber hinbekommen.
Werfen wir schon einen Blick auf das kommende Spiel gegen Schonnebeck. Was dürfen wir hier erwarten?
Julian Stöhr: Schonnebeck ist ein Top-Team der Liga, auch wenn sie am Wochenende nur 2:2 gegen Büderich gespielt haben. Sie haben in allen Mannschaftsteilen eine unfassbar gute Qualität. Angefangen vom Torwart bis in die Spitze zu Niko Bosnjak. Das wird eine richtig harte Aufgabe, der wir aber gewachsen sind und die wir auch annehmen, um am Ende drei Punkte zu holen.
