Die erste Trainingswoche mit Blick auf den Rückrunden-Start am Samstag, 31. Januar, 16 Uhr, bei den Sportfreunden Baumberg, liegt hinter uns – wenn auch unter erschwerten Tainings-Bedingungen und ohne Testspiel. Wir haben uns mit dem Coach getroffen.
Wie zufrieden bist du mit dem Team?
Julian Stöhr: Für das Wetter haben wir das Beste daraus gemacht. Wir waren jetzt fünfmal in der Soccerhalle am Löschenhofweg. Die Jungs hatten viel Spaß. Wir sind froh und glücklich, dass wir diese Möglichkeit hatten und nicht nur laufen gehen mussten. Aus diesem Grund bin ich sehr zufrieden.
Am Montag waren wir das erste Mal auf dem Platz und konnten das Spiel mit Ball angehen. Heute folgt dann das erste Testspiel, was natürlich eine Herausforderung sein wird.
Im Vergleich zur Hinrunde muss was besser werden?
Julian Stöhr: Zwei Sachen, zum einen die Chancenverwertung. Ich glaube, da sind sich alle einig, dass wir ein Top-Team sind, das aber relativ wenig Tore erzielt. In dem Zusammenhang muss man unserer Abwehr ein großes Kompliment machen, weil wir hinten sicher stehen, und daher mit wenigen Toren ausgekommen sind. Trotzdem ist es so, dass wir viel effektiver werden müssen. Chancen haben wir, wir nutzen sie aber nicht. Daran müssen wir in der Vorbereitung arbeiten, als Trainerteam, als Mannschaft.
Der zweite Aspekt ist, dass wir viel dominanter sein wollen. Eigentlich in jedem Spiel hatten wir Phasen, in denen wir sehr dominant waren. Dann jedoch auch wieder 15 oder 20 Minuten, vielleicht auch mal eine Halbzeit, in denen wir nicht dominant waren. Ich erinnere mich vor allem an das Spiel gegen Frintrop, wo uns in der zweiten Halbzeit die Dominanz komplett abhandengekommen ist. Das wollen wir besser machen. Daran wollen wir anknüpfen.
Wie glaubst du, das zu erreichen?
Julian Stöhr: Über kleine Spielformen, aber auch über taktische Lösungen im Spielaufbau. So, dass wir nicht immer ganz so viel lang spielen, dass unsere Torhüter und Verteidiger noch mehr Lösungen mit in die Hand bekommen. Und wenn wir das schaffen, uns gut heraus zu kombinieren, dann haben wir automatisch mehr Dominanz. Da wollen wir hin.


