Geht es nach Christian Höfer, so macht der KFC Uerdingen am Freitag, 2. Oktober, ab 19.30 Uhr, gegen die Spielvereinigung Velbert genau da weiter, wo er am vergangenen Samstag in Meerbusch aufgehört hat. Der Interimstrainer hat auch in der zweiten Woche nach der Demission von Julian Stöhr im Training darauf geachtet, die Intensität hoch zu halten – etwas, was nach seiner Aussage von der Mannschaft voll mitgetragen werde. „Das Feedback ist gut, die Jungs wollen genau das.“
Damit es gegen den Tabellen-Dritten klappt, fordert er wieder bedingungslosen Einsatz. „Es geht nicht um Einzelne, sondern darum, Gas zu geben und dem Erfolg alles unterzuordnen. Dafür arbeiten wir. Das Zu-Null und der Sieg in Meerbusch haben uns gut getan, aber es war auch eben nur ein Sieg, was im Fußball schnell vergänglich ist. Daher müssen wir jetzt nachlegen – und zwar mit den gleichen Tugenden, wie wir sie zuletzt gezeigt haben. Die Grotenburg mit unseren Fans kann uns da helfen. Wenn wir mit ihnen im Rücken antreten und die Unterstützung spüren, wird es schwierig, uns zu schlagen.“
Bis auf Ole Päffgen sind alle fit
Bis auf Ole Päffgen (Innenbandanriss) stehen alle Spieler wieder zur Verfügung, darunter der gegen Meerbusch erkrankte Dave Fotso Youmssi, aber auch Joshua Salonen, dessen Schlüsselbeinbruch gut verheilt ist. Die vermutete Bänderverletzung von Dominic Grehl hat sich als harmlos entpuppt und auch Jonas Holzums Bauchmuskelzerrung ist verheilt. „Wer zwischen den Pfosten stehen wird, entscheidet sich im heutigen Abschlusstraining. Da werden wir sehen, wie belastbar Jonas schon wieder ist. Wenn er wirklich zu hundert Prozent wieder fit ist, spielt er. Er ist die Nummer eins. Wenn nicht, dann eben Dome, der es in seinen Einsätzen richtig gut gemacht gemacht hat. Da mache ich mir gar keine Sorgen.“
Wie auch gegen Meerbusch bleibt Höfer dabei, dem Spiel den KFC-Stempel aufdrücken zu wollen. „Natürlich kennen wir die Velberter, wissen wie sie spielen und haben Ideen, wie wir damit umgehen. Aber zunächst gucken wir auf uns. Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie bis zum umfallen kämpft und alles auf dem Platz gibt, was im Tank ist. Und wenn dann einer nicht mehr kann, kommt eben der nächste. Diese Mannschaft wird marschieren.“



