#TBT: Die größten Uerdinger Vereinshymnen

Auch diesen Donnerstag werfen wir wieder einen Blick zurück in die Uerdinger Vereinshistorie. Diesmal geht es beim „Throwback Thursday“ um die bekanntesten Clubhymnen und Vereinslieder.

Dabei beschränken wir uns auf die Songs, die im Laufe der Jahre auf Tonträgern (Vinyl/CD) erschienen sind.

Grotenburger Hitparade (1977)

Im Frühling 1977 erschien mit dem Song „Grotenburger Hitparade“ das erste Vereinslied, das als Vinylschallplatten-Single vertrieben wurde. Die Melodie komponierte damals Hartmut Schmidt und den Text schrieb Franz Josef Krosta. Eingesungen wurde der Song seinerzeit von der Uerdinger Lizenzspieler-Mannschaft und den Mitgliedern des Bayer-Werkschores. Das Lied wurde am 9. April 1977 in der Grotenburg-Kampfbahn beim DFB-Pokal-Halbfinale gegen Hertha BSC (0:1) erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

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Hey. Hey, Bayer Örding (1992)

In der Bundesliga-Saison 1992/93 erschien das neue Vereinslied „Hey. Hey, Bayer Örding“ von der Krefelder Mundartband „Aapejeil“. Der originelle Song auf Krefelder Platt wurde damals von der Gruppe auf ihrem CD-Album „Alles Platt, oder watt !?“ veröffentlicht, welches seinerzeit auch bei den Heimspielen im Grotenburg-Stadion sowie im Fanshop erhältlich war.

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Bayer Uerdingen (1994) / KFC Uerdingen (1995)

Nach dem Wiederaufstieg im Jahr 1994 folgte die neue Vereinshymne „Bayer Uerdingen“ von der Krefelder Hip-Hop-Gruppe „Hörzu“. Der Deutsch-Rap des Quartetts mit den Lyrics von Robin S und FunkyPhilipp erschien als Maxi-CD. Nach der Umbenennung des Vereins wurde 1995 auf dem Sampler „Sat 1-Ran! Die Fußball-Hits 2“ eine aktualisierte Neufassung des Liedes mit dem Titel „KFC Uerdingen“ veröffentlicht.

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Blau und Rot (1997)

Die bis heute offizielle Vereinshymne „Blau und Rot“ von der Gruppe Morgentau erschien im Jahr 1997. Das Lied wurde am 1. September 1997 bei einer Pressekonferenz in den Braustuben der Rhenania-Brauerei vorgestellt und gleichzeitig fiel damals der Verkaufsstart für die Single-CD. Die Band hatte den Song aber zuvor auch schon den 5.000 Besuchern der Saisoneröffnung live präsentiert.

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Vor einigen Jahren coverte die Band The Slashing Fabs den Song als Punk-Version: YouTube-Link

Ob Sieg oder Pleite (2002)

Im August 2002 wurde die KFC-Hymne „Ob Sieg oder Pleite“ aufgenommen und erschien im Oktober 2002 als Single-CD. Das Lied stammt von Peter Kappes alias „dä pit“ und wurde von der Krefelder Independent-Rock-Band „WHIKINGS“ eingespielt. Der Song entstand bereits während der Saison 2001/02 und enthält Live-Mitschnitte von den damaligen Pokalspielen.

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OH KFC! (2003)

Ende 2003 erschien mit „OH KFC! …die Tradition vom Niederrhein“ ein weiteres Vereinslied. Der Song von Essential feat. Karsten Kohnen stammt aus der Feder des damaligen KFC-Webmasters Sven Hartmann. Die Single-CD enthielt als Bonus auch die vorherigen Hymnen „Blau und Rot“ sowie „Ob Sieg oder Pleite“.

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NO WAY (2008)

Als der KFC im Dezember 2007 Insolvenz anmelden musste, haben die KFC-Fans Jan Ploenes, Stefan Lorenzen und Michael Schürger den Song „NO WAY – we will never surrender“ aufgenommen und die CD damals zur Rettung des Vereins vertrieben. Zudem hat das PLS PROJECT ein Musikvideo an der Uerdinger Rheinbrücke gedreht und im Internet veröffentlicht.

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