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KFC unterliegt im Testspiel gegen PSV Eindhoven

Der KFC Uerdingen hat das erste Testspiel in der Vorbereitung auf die neue Saison hinter sich: Gegen den PSV Eindhoven unterlag die Mannschaft von Trainer Stefan Krämer in der Klosterpforte 0:3 (0:1) – verkaufte sich dabei aber streckenweise sehr ordentlich.

„Solche Spiele sind mir allemal lieber als ein zweistelliger Sieg gegen eine unterklassige Mannschaft“, betonte Krämer nach dem Spiel. Die Uerdinger begannen am vergangenen Mittwoch mit der Vorbereitung, während Gegner PSV bereits einige Wochen im Training ist.

Bei Temperaturen weit über 30 Grad trat der KFC im neuen gelben Ausweichdress an – und hatte gleich die erste Chance der Partie. Probespieler Levan Kenia wollte den niederländischen Nationalspieler Jeroen Zoet im PSV-Tor prüfen, doch der Ball ging über die Latte. Auf der anderen Seite waren die Niederländer effektiver: Mit dem ersten Torschuss erzielte Cody Gakpo mit einem platzierten Flachschuss die Führung für PSV. Kurz vor der Pause präsentierte sich Lukas Königshofer hellwach, als er einen Kopfball parierte. Der KFC kam noch durch Stefan Velkov und Christian Dorda zu weiteren Möglichkeiten.

Noni Madueke (PSV Eindhoven) und Christian Dorda) im Zweikampf. Fotos: Brauer-Fotoagentur

Zur Pause wechselte Krämer einmal fast komplett durch: Dorda und Frido Wagner durften weiterspielen, alle anderen durften duschen gehen. Auch Zugang Peter van Ooijen gab sein Debüt – für ihn war es ein besonderes Spiel, wurde er doch bei PSV ausgebildet und gab dort sein Debüt in der Eredivisie. Der KFC kam tatsächlich nun etwas besser ins Spiel. Adriano Grimaldi hatte eine gute Chance, genau wie Chris Kinsombi.

Auf der anderen Seite war ein wenig Glück dabei, als Ritsu Doan nach einer schönen Einzelleistung nur den Außenpfosten traf. Letztlich machte sich jedoch bemerkbar, dass PSV im Gegensatz zum KFC schon einige Wochen in der Vorbereitung ist: Sam Lammers entschied die Partie mit einem Doppelpack für die Niederländer.

1. Halbzeit: Königshofer – Traoré, Velkov, Lukimya, Dorda - Albutat, Wagner, Kenia, Pusch, Anapak – Osawe
2. Halbzeit: Hamral – Schneider, Maroh, Girdvainis, Dorda – Großkreutz, Wagner, van Ooijen, Ibrahimaj, Kinsombi - Grimaldi

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