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„Wir müssen etwas zurückgeben“

Wenn der KFC am Samstag um 14 Uhr in der GGZ-Arena zu Zwickau antritt, geht es vor allem um eines. „Wir müssen uns endlich mal belohnen. Dann sieht die Sache ganz anders aus“, sagt Abwehrspieler Christian Dorda. Torhüter Lukas Königshofer pflichtet ihm bei. „In dieser Woche war richtig Feuer im Training. Den Ernst der Lage haben jedenfalls alle erkannt.“

So wurde in der vergangenen Woche auf einen freien Tag verzichtet, es wurde intensiv trainiert. „Ich erwarte von den Jungs die richtige Reaktion“, betont Trainer Heiko Vogel. „Wir müssen in Zwickau mit einer gesunden Aggressivität auftreten. Dass der Weg für uns steinig wird, war klar – aber wir werfen jetzt nicht alles um.“ Weniger verschnörkelt, dafür zielstrebiger soll es sein. „Einige Gegner“, sagt Vogel, „waren ein Lehrbeispiel für uns. Die hauen einfach mal drauf. Das fehlt uns – aber in der Dritten Liga kann man nicht reihenweise hundertprozentige Torchancen kreieren.“

Auch die Spieler haben sich in der vergangenen Woche eingeschworen, sind zusammen Essen gegangen. „Da konnte jeder mal seine Meinung sagen, wir haben über einige Dinge gesprochen. Wir waren uns einig, dass wir Trainerteam und den Fans was zurückgeben müssen“, sagt Dorda. Doch die Aufgabe in Zwickau wird nicht leicht. „Die sind brandgefährlich“, sagt Vogel. „Und befinden sich in einem ähnlichen Dilemma wie wir – auch in Zwickau stimmen die Ergebnisse nicht immer mit den Spielverläufen überein. Wir werden jedenfalls bereit sein.

Gegenüber dem Spiel in Essen wird es mindestens eine Umstellung geben: Kevin Großkreutz ist noch gesperrt, für ihn rückt Alexander Bittroff wieder in die Startelf. Dem KFC fehlen weiterhin Yamen Osawe und Adam Matuschyk, die sich bereits im Aufbautraining beginnen. Dennis Daube hat nach seiner Knieverletzung wieder mit dem Lauftraining begonnen, Adriano Grimaldi befindet sich in der Reha.

„Es ist aber gut möglich, dass sich noch mehr ändert“, sagt Trainer Vogel, der sich vor dem Abschlusstraining noch nicht dazu äußern wollte. „Vielleicht spielen wir auch mit zwei oder drei Stürmern.“

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