Der KFC trauert um Klaus Quinkert

Der ehemalige Uerdinger Trainer Klaus Quinkert ist am vergangenen Sonntag im Alter von 87 Jahren gestorben.

Als Spieler war Quinkert beim VfB Homberg und beim SV Neukirchen aktiv, ehe der Diplom-Sportlehrer Trainer beim TuS Xanten, beim Weseler SV, beim SC Kleve 63 und beim VfB Speldorf wurde.
1970 übernahm er dann als Trainer den FC Bayer 05 Uerdingen und schaffte mit der Mannschaft gleich den Aufstieg in die Regionalliga West, der damals zweithöchsten deutschen Spielklasse. Obwohl die Uerdinger nur drei Jahre in der Regionalliga hatten, um sich über eine Fünfjahreswertung für die 1974 eingeführte 2. Liga zu qualifizieren, schaffte Quinkert mit seinem Team auch diesen Sprung.
Nur ein Jahr später glückte dem Verein unter seiner Federführung sogar über die Regelationsspiele gegen Pirmasens der Durchmarsch in die Bundesliga. Unvergessen bleiben die Bilder wie der Trainer damals auf den Schultern seiner feiernden Spieler bei einer Ehrenrunde durch die Grotenburg getragen wurde.
Nach dem Abstieg aus dem Fußballoberhaus 1976 sorgte das Team im DFB-Pokal (u.a. mit dem unvergesslichen 6:3 über Eintracht Frankfurt) zwar für Furore, in der Meisterschaft landete man jedoch nach dem Verkauf von Torjäger Manfred Burgsmüller im Herbst 1976 und einer anhaltenden Verletzungsmisere in der Hinrunde am Ende „nur“ auf Rang 4.
Ende August 1977 trat Quinkert in der erst wenige Wochen alten Saison 1977/78 von sich aus zurück.
Zur Winterpause 1977/78 übernahm er den Uerdinger Zweitligakonkurrenten Rot-Weiss Essen und führte sein neues Team in die Regelationsspiele um die Bundesliga, wo man nur knapp am 1. FC Nürnberg scheiterte.
Im Sommer 1978 kehrte Quinkert noch einmal nach Uerdingen zurück und übernahm die Amateurmannschaft der Blau-Roten. Im April 1980 heuerte er beim Westfalen-Oberligisten SpVgg Erkenschwick an, den er in der Saison 1979/80 souverän zur Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die 2. Liga führte. In der Zweitligasaison 1980/81 folgte der Wiederabstieg, was aber vor allem auf die starke Reduzierung der Teams durch die Einführung der eingleisigen 2. Bundesliga lag. Im Jahre 1981 wechselte er schließlich zum Verbandsligisten Viktoria Goch, wo ihm noch mal der Aufstieg in die Oberliga Nordrhein gelang.
Neben seinen sportlichen Erfolgen als Trainer machte sich Quinkert auch durch sein ausgezeichnetes Auge für Talente einen Namen in der Fußballszene. Er holte viele wichtige Spieler nach Uerdingen und legte damit den Grundstein für die größten Erfolge des Vereins in den 70er und 80er Jahren. 

Unser tiefes Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und engen Freunden. Sein Sohn Andreas hat eine Trauerseite eingerichtet. Dort stehen auch Termin und Ort der Beerdigung:

http://conen.gemeinsam-trauern.net/Begleiten/klaus-quinkert/Termine

Veröffentlicht: 13.02.2018

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