KFC unterstützt die FARE-Aktionswoche

Im Rahmen der FARE-Aktionswochen vom 05. – 19. Oktober wird der KFC Uerdingen in einem Sondertrikot auflaufen.

Im kommenden Heimspiel gegen den TuS Erndtebrück wird die Mannschaft den Slogan „Love Oeding – Hate Racism – KFC-Fans gegen Rassismus“ auf der Trikotbrust tragen und damit gegen Rassismus und Diskriminierung Position beziehen.

„Als der Supporters Club Krefeld auf uns zugekommen ist, haben wir sofort unsere Unterstützung zugesichert. Mit der Aktion treten Verein und Fans als Gemeinschaft für gegenseitigen Respekt und Akzeptanz auf. Das sind die Werte, die der KFC als Fußballverein auf und neben dem Platz leben muss“, erklärt Nikolas Weinhart, 2. Vorsitzender des KFC Uerdingen.

Beim Supporters Club Krefeld finden mit dem KFC-Sondertrikot die verschiedensten Aktionen ihre Fortsetzung. So wurde in den letzten Jahren die Integration von Flüchtlingen mit dem „Montags-Kick“ unterstützt, die U19 des KFC Uerdingen mit Trikots mit dem „Anti-Rassismus“-Schriftzug ausgestattet und auf dem interkulturellen „Fest ohne Grenzen“ in Krefeld Interviews mit Spielern des KFC Uerdingen organisiert.

„Wir hoffen zusammen mit dem KFC ein positives Zeichen setzen zu können und bedanken uns an dieser Stelle noch einmal bei KFC-Präsident und Hauptsponsor Mikhail Ponomarev, der für dieses Spiel die Trikotbrust freigegeben hat“, so der Vorstand des „SCK“.

In den nächsten Wochen und Monaten werden die original Spielertrikots immer wieder bei Verlosungen und Versteigerungen vom Supporters Club angeboten. Der komplette Erlös wird am Ende zweckgebunden der Jugendabteilung des KFC Uerdingen e. V. übergeben.

Die Gruppierung "Ultras Krefeld" unterstützt an diesem Spieltag ebenfalls die FARE-Woche und wird neben einer Spieltagsaktion auch ausnahmsweise den bekannten Fantalk unter der Südtribüne übernehmen. Interviewgast zum Thema "Rassismus im Fußball" wird KFC-Spieler Charles Takyi sein.

Die FARE-Aktionswochen werden seit 2001 europaweit veranstaltet. Verschiedene Fußballvereine, Faninitiativen, aktive Fanclubs und Gruppierungen in ganz Europa richten dabei den Blick auf das wichtige Thema Diskriminierung im Fußball. Vereint setzt man sich gegen Ausgrenzung und für mehr soziale Integration ein. FARE steht für „Football against Racism in Europe“ – „Fußball gegen Rassismus in Europa".

Veröffentlicht: 12.10.2017

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